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0160 Helios
Köln, 2013, Brandlhuber+ Emde, Schneider; Romina Falk, Tobias Hönig, Markus Rampl, Natalia Zhukova

Beitrag zum kooperativen Gutachterverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zur Neuordnung des Heliosgeländes in Köln. 

Der Vorschlag versucht der Gleichzeitigkeit der verschiedenen Interessen und Erwartungen an das Gelände gerecht zu werden, indem er einer klassisch territorialen Aufteilung weitgehend aus dem Weg geht und über Entscheidungen bezüglich Zugänglichkeit und Nutzungsorientierung, ein Heterogenität begünstigendes Stadtquartier entwickelt. Werden Nutzungen und deren Unterscheidung in öffentlich und privat nicht ausschließlich auf der Grundfläche horizontal nach dem Prinzip Entweder / Oder, sondern vertikal geordnet, wird das Potential öffentlicher wie privater Flächen maximal nutzbar, die Grundfläche für unterschiedliche Ideen und Ideale vervielfacht sich.

Ausgangspunkt des Beitrags ist eine neue landschaftliche Oberfläche für das Heliosgelände, auf deren begehbarer Oberfläche Raum für öffentlichen Freiraum, Grünflächen, öffentliche Nutzungen und Bildung freigehalten wird, während geräuschintensive Nutzungen wie eine Veranstaltungshalle, die Sporthallen der Schule und Flächen für Handel & Gewerbe unter diesen "Teppich" schlüpfen.